Freitag 1.6. - Tag 1 - Let's get started
Am Freitag habe ich bis 22:30 gearbeitet. Danach bin ich noch zur Post gewatschtelt um Geld für meine kleine Reise abzuheben. Mein Flug ging um 6:45 Uhr, das hieß man müsste so gegen 05:30 spätestens am Flughafen sein. Die Bahnen fuhren nicht wirklich oft um diese Uhrzeit. Bis kurz vor 03:00 Uhr habe ich noch gechattet und bin dann losgedackelt. Ich dachte ich erwisch noch eine Bahn aber obwohl da stand das eine fuhr, kam keine. Ich erwischte einen Bus, nachdem ich schon eine halbe Stunde zu Fuß unterwegs war, der mich zum HBF brachte.
Dort bin ich dann in die S6 nach Köln eingestiegen, bin aber in Langenfeld ausgestiegen, um kein Zusatzticket kaufen zu müssen. Mit meinem Studentenausweis darf ich nämlich nur bis Langenfeld umsonst fahren. Dann gings weiter zum Flughafen Köln Bonn. Es waren doch viele Menschen um diese segensreiche Zeit unterwegs, aber bei meinem Schalter von germanwings gab es keine Schlange. Da ich nur einen Rucksack bei hatte, konnte ich ohne Handgepäck an Bord gehen. Der Flug selbst war von gutem Wetter und schönen Aussichten gesegnet, die ich teilweise verschlief.
In Leipzig selbst, fand ich mich gut zurecht, per IC gings zum saugeilen Leipziger HBF. Den kann ich jedem Empfehlen, der hat sogar seinen eigenen Saturn und sonst auch über 150 Geschäfte und Shops auf 3 Etagen. Da ich meine enzückende Gastgeberin nicht schon so früh in Anspruch nehmen wollte, machte ich die nächsten 2 Stunden eine kleine Sightseeing Tour. Gegen halb 11 machte ich mich dann auf den Weg zu Jule nach Wahren.
Zum Wiedersehen wurde ich geboxt... ich hätte halt nicht "Du bist ja gar nicht gewachsen..!" sagen sollen. Man fand sofort die alte Sympathy für eineander wieder und quatschte dann erstmal ein wenig. Da Jule eine sehr bewundernswert disziplinierte und engagierte Person ist, die keine Langeweile kennt, hat sie zwischendurch mal Berichte geschrieben und ein Hochzeitsprogramm ausgearbeitet.
Dann trudelte Ronald ein, der Freund ihrer Mitbewohnerin Fanny. Sympathischer Typ, lustig und ein echter Vogtländer. Fanny gab sich auch die Ehre und man machte sich am Abend auf die Stadt zu erkunden. Da ich kein richtiges Geburtstagsgeschenk (ausser meiner werten Anwesenheit) hatte, habe ich Jule auf ein Eis eingeladen und auch die Kosten des Kinobesuches von Fluch der Karibik 3 auf mich genommen. Film gut, Stadt super(es gab grade ein Stadtfest), nur merkte ich das ich nicht in Form bin. Man erkundete die Stadt nämlich per Fahrrad. Meins war zwar ein wenig klein, aber cool. Nach dem Kino, und einige Steigungen später gabs doch Aua in den Beinen. Am Folgetag konnte ich stellenweise keine Treppen steigen, da sich die Oberschenkelmuskulatur leicht verhärtet hat, weil man das Bein so selten gestreckt hat.
Tag 1 ging kurz nach Mitternacht zu Ende, man gratulierte Jule und ging schlafen, während sie hingegen wieder Berichte(über Motorsport) schreiben ging.