In letzter Zeit merk ich immer öfter, dass ich reifer geworden bin.
Mir wird immer bewusster wie ich aus manchen Angewohnheiten und Freundschafften "herausgewachsen" bin.
Zum Beispiel, geh ich schon lange nicht mehr jeden Tag weg, und mit Rafaels Leuten bin ich auch nicht mehr so wirklich auf einer Wellenlänge.
Und das fühlt sich komisch an. Ich wars immer gewohnt viele Leute zu haben mit denen ich etwas machen kann und dieser Freundeskreis ist um einiges kleiner geworden. Ich hab auch das Gefühl, schon seit Ewigkeiten niemand neues mehr kennengelernt zu haben.
Und dann ist da Rike, die jedes halbe Jahr einen neuen Freundeskreis hat. Sie scheint wirklich mit allen Menschen klarzukommen, und ich kenn niemanden der sie nicht mag. Das deprimiert, wirklich. Nennt man das Neid?. Wahrscheinlich. Sie lebt ihr Leben, so wir ich es gerne machen würde.
Nicht, dass ich unglücklich wär. Es ist eigentlich richtig gut im Moment, nur ich sehne mich nach etwas neuem, etwas aufregendem.
Ich hab das Gefühl, dass den Eintrag jetzt niemand verstehen wird, aber das ist ja auch egal.