Posted on 20||07||2008 at 18||46
|| feeling ||:
apathetic
|| feeling ||:
Was für ein ungemütliches Wochenende. Tristesse in blaugrau, Gewitter, Kälte, Dauerregen, Alpträume, Kindergeplärre, Rome und Current 93...
Entsprechend ereignislos waren die letzten beiden Tage auch. Ich schaffe privat zur Zeit wenig mehr als von A nach B zu tigern, dabei Dinge in die Hand zu nehmen und drei Meter weiter woanders wieder hinzulegen, weil mich alle Lust und Motivation zu *egal was* sofort wieder verlassen - und am Sonntag abend frustriert zu sein, daß ich mir die Zeit so zwischen den Fingern durchrinnen lasse und nichts dabei rumkommt. Bescheuert...
Was macht man in so einem Fall? Die Ursachensuche verlief ergebnislos und der Sprung von Rumhirnen zu Handeln mag momentan einfach nicht klappen. Sonderlich depressiv bin ich auch nicht (wobei ich ja eher zu der Spezies Mensch gehöre, die umso besser und kreativer sind, je schlechter es ihnen geht)...
Aber irgendwie fehlt mir bei allem Kreativen mittlerweile auch einfach die "done!"-Befriedigung danach. Große Roben werden eigentlich nicht mehr ausgeführt, weil wir kaum noch weggehen. Kleinkram oder Dekobasteleien mache ich hin und wieder noch, aber das liegt dann eben auch nur ungenutzt rum und staubt ein...unser Haushalt ist mehr oder weniger vollständig, zumindest hinsichtlich der Sachen, die ich selber machen könnte, und darauf, die endlosen Berge von UFOs anzugehen, habe ich ja gleich dreimal keinen Nerv. *seufz* Früher war das immer eine Art Ventil, ein Ausgleich, während ich mich momentan jedesmal zu den kleinsten Dingen zwingen muß. Ich kann es weder mir noch Euch schlüssig erklären und bin um jeden Denkanstoß dankbar. :/
Immerhin habe ich es heute endlich mal geschafft, mich aufzuraffen und zum Schwimmen zu gehen. Dazu hat mich die liebe
mortis_world eigentlich schon vor Wochen inspiriert, aber siehe oben...
Jedenfalls hat es heute dann endlich geklappt. Ohne Mann, weil der zur Zeit gleich noch viel weniger für irgendwas zu begeistern ist als ich; aber genossen habe ich es trotzdem, in aller Ruhe meine zwanzig Bahnen zu schwimmen und dabei das Hirn einfach abzuschalten. Ich muß zusehen, wie ich das unter der Woche in meine flache Motivationskurve eingebaut bekomme - immerhin hat es sehr gutgetan, und den Luxus, ein Hallenbad im Keller des eigenen Wohnhauses zu haben, muß ich wirklich mehr ausnutzen als bisher.
Aside from that...viele Grübeleien. Über Beziehungen im Allgemeinen, mein Verhältnis zu Frauen und Familie im Besonderen; über Vergangenes, Zukunft, Pläne, Sinn und Zweck. Alles ohne Richtung und Anworten, und immer wieder endend vor einer hohen Mauer aus Einsamkeit, die den Rest einschließt und begrenzt.
Entsprechend ereignislos waren die letzten beiden Tage auch. Ich schaffe privat zur Zeit wenig mehr als von A nach B zu tigern, dabei Dinge in die Hand zu nehmen und drei Meter weiter woanders wieder hinzulegen, weil mich alle Lust und Motivation zu *egal was* sofort wieder verlassen - und am Sonntag abend frustriert zu sein, daß ich mir die Zeit so zwischen den Fingern durchrinnen lasse und nichts dabei rumkommt. Bescheuert...
Was macht man in so einem Fall? Die Ursachensuche verlief ergebnislos und der Sprung von Rumhirnen zu Handeln mag momentan einfach nicht klappen. Sonderlich depressiv bin ich auch nicht (wobei ich ja eher zu der Spezies Mensch gehöre, die umso besser und kreativer sind, je schlechter es ihnen geht)...
Aber irgendwie fehlt mir bei allem Kreativen mittlerweile auch einfach die "done!"-Befriedigung danach. Große Roben werden eigentlich nicht mehr ausgeführt, weil wir kaum noch weggehen. Kleinkram oder Dekobasteleien mache ich hin und wieder noch, aber das liegt dann eben auch nur ungenutzt rum und staubt ein...unser Haushalt ist mehr oder weniger vollständig, zumindest hinsichtlich der Sachen, die ich selber machen könnte, und darauf, die endlosen Berge von UFOs anzugehen, habe ich ja gleich dreimal keinen Nerv. *seufz* Früher war das immer eine Art Ventil, ein Ausgleich, während ich mich momentan jedesmal zu den kleinsten Dingen zwingen muß. Ich kann es weder mir noch Euch schlüssig erklären und bin um jeden Denkanstoß dankbar. :/
Immerhin habe ich es heute endlich mal geschafft, mich aufzuraffen und zum Schwimmen zu gehen. Dazu hat mich die liebe
Jedenfalls hat es heute dann endlich geklappt. Ohne Mann, weil der zur Zeit gleich noch viel weniger für irgendwas zu begeistern ist als ich; aber genossen habe ich es trotzdem, in aller Ruhe meine zwanzig Bahnen zu schwimmen und dabei das Hirn einfach abzuschalten. Ich muß zusehen, wie ich das unter der Woche in meine flache Motivationskurve eingebaut bekomme - immerhin hat es sehr gutgetan, und den Luxus, ein Hallenbad im Keller des eigenen Wohnhauses zu haben, muß ich wirklich mehr ausnutzen als bisher.
Aside from that...viele Grübeleien. Über Beziehungen im Allgemeinen, mein Verhältnis zu Frauen und Familie im Besonderen; über Vergangenes, Zukunft, Pläne, Sinn und Zweck. Alles ohne Richtung und Anworten, und immer wieder endend vor einer hohen Mauer aus Einsamkeit, die den Rest einschließt und begrenzt.






